Lütjenburg und seine Region – Neue Lektüre von Dietrich Petter

 

 

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Ab Jetzt im Eiszeitmuseum Lütjenburg

Dietrich Petter Mai 2019

Agrargeschichte von Lütjenburg – Lütjenburg als Ackerbürgerstadt Zur Geschichte der Landwirtschaft und ihrer Partnerbetriebe wurde als Ergänzung zu den drei Standardwerken über die Geschichte Lütjenburgs (Engling, I. und H., 1163 – 1918; Zillmann, S. und V., 1918 – 1945; Zillmann, S., 1945 – 1978) ein geschichtliches Werk über die Agrargeschichte Lütjenburgs verfasst, das auch das damalige Netzwerk der Landwirtschaft der Region mit Handwerk und Gewerbe und mit ländlich geprägten Institutionen darstellt. Autor der Dokumentation ist Dietrich Petter; der Titel des Buches lautet:

„Lütjenburg und seine Region – Ackerbürger, Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe“

Die Arbeit umfasst die Zeitspanne von 1163 bis 2018 und beschreibt die betrieblichen, wirtschaftlichen und landschaftlichen Entwicklungen bis in die neueste Zeit hinein. Eine große Rolle spielt die Geschichte der Lütjenburger „Ackerbürgerhöfe“ mit ihren Eigentümerfamilien (Bandholtz, Boll, Lehmann-Hinrichs, Brasch, Krüger, Hahn, Bein, Hansohm, Wyneken, Maas, Albert, Schellhorn), insbesondere also die Geschichte des Posthofes, des Hofes Nienthal und des Lütjenburger Hofes, und die Geschichte der mit ihnen verbundenen Handwerks- und Gewerbebetriebe, die von zahlreichen Unternehmerfamilien oder in genossenschaftlicher Hand geführt wurden oder noch werden (Handwerker für Dienstleistungen und Verarbeitung von Agrarprodukten, Bauunternehmen, Landmaschinenfirmen, Landhandel, Ein- und Verkaufsgenossenschaft, Milchzentrale). Die Landwirtschaftsfläche von Lütjenburg, die heute immer noch 50 % der Gesamtfläche ausmacht, und ihre Bedeutung für die Ernährung der Einwohnerschaft werden einschließlich der Verzehrgewohnheiten dargestellt. Die Umwandlung von Landwirtschaftsflächen im Stadtgebiet Lütjenburgs in Baugebiete (Wohnbaugebiete und Gewerbegebiete) und der Wandel der Infrastruktur und der Agrarstruktur im Rahmen der Errichtung neuer Siedlungsdörfer in der Region Lütjenburg gehören ebenfalls zum Thema. Weiterhin wird über Institutionen zur Förderung der Tierhaltung, Tierzucht und Tiergesundheit, zum Beispiel auch über das Wirken der Tierärzteschaft, über Vereine zur Förderung der Rindviehhaltung und über die Reitervereine im Raum Lütjenburg berichtet. Ausführungen über die landwirtschaftliche Ausbildung und Weiterbildung im ländlichen Raum sowie über das Wirken landwirtschaftlicher Fortbildungsvereine (z. B. Landwirtschaftlicher Verein, Versuchsring) in der Region Lütjenburg seit dem 19. Jahrhundert runden das Thema ab. Die Arbeit stellt ein Zeitdokument dar, das die historische Ackerbürgerzeit Lütjenburgs mit ihren Verflechtungen mit Partnerbetrieben aus Handwerk und Gewerbe und die Entwicklung der Landwirtschaft ab dem Mittelalter bis ins technische Zeitalter hinein wieder ins Bewusstsein rücken soll.
Insgesamt wurden in dieser Dokumentation etwa 60 Zeitzeugenberichte und über 200 Quellen (1763 – 2018) verwendet und über 300 Personen ab dem Beginn der historischen Neuzeit erwähnt und in ihrem Wirken beschrieben. Zahlreiche überwiegend farbige Fotos, Abbildungen, Karten, Lagepläne und Graphiken (100) illustrieren die Arbeit; der Text mit Abbildungen, Inhalts- und Quellenverzeichnis umfasst ca. 220 Seiten.
Das Layout und den Druck hat der Buchverlag Rogge GmbH, Eutin, übernommen. Das Buchprojekt ist mit Unterstützung der „Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde im Kreis Plön“, mit Unterstützung des „Vereins zur Förderung kultureller Zwecke und der Denkmalpflege im Bereich der Stadt Lütjenburg“ und mit Hilfe weiterer Sponsoren umgesetzt worden. Das Buch ist im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 978-3-942943-18-5 für 19,90 € zu bekommen. 

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